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Verwachsungen erkennen

Helfen Sie Ihrem Arzt, Ihnen zu helfen

Foto: eine Ärztin im Gespräch mit einer Patientin

Da es schwierig ist, Verwachsungen zu erkennen und die Beschwerden viele Ursachen haben können, kommt es leider häufig vor, dass Betroffene nicht richtig behandelt werden und sich allein gelassen fühlen.

Der Arzt kann sich ein besseres Bild von den Beschwerden machen, wenn sie übersichtlich, am besten in Form eines Tagebuchs aufgeschrieben sind. Wann tritt der Schmerz auf? Wie ist die Intensität und Dauer? Wo ist der Schmerz lokalisiert? Ist der Schmerz eher dumpf, stechend, schneidend oder krampfartig? Tritt er verstärkt zu Beginn oder während der Menstruation auf? Der Arzt sollte von Ihnen ebenfalls wissen, welche Maßnahmen oder Medikamente zu einer Schmerzlinderung geführt haben.

Auch eine Liste mit den bisherigen chirurgischen Eingriffen und Infektionen, aber auch Behandlungen von Stress, Angst oder Depression kann dem behandelnden Arzt wichtige Hinweise für die richtige Diagnose liefern.

Keine leichte Diagnose

Verwachsungen lassen sich nicht einfach nachweisen, da sie durch die Bauchdecke nicht getastet werden können und auch eine Ultraschalluntersuchung in der Regel hier nicht aussagekräftig ist. Selbst Computertomogramm-, Magnetresonanztomographie- oder Kontrastmittel-Untersuchungen können leider Verwachsungen oder Endometriose-Herde nicht immer darstellen. Eine neue Untersuchung, das funktionelle cine-MRT erlaubt eine aussagekräftigere Diagnostik. Der Arzt kann das Ausmaß der Verwachsungen manchmal erst im Rahmen einer Operation durch einen direkten Blick in den Bauchraum, z. B. bei einer Bauchspiegelung erkennen.

Der Blick in den Bauch bringt Gewissheit

Der behandelnde Arzt wird einige Untersuchungen vorschlagen, die helfen, die richtige Diagnose zu finden. Kommen Verwachsungen als auslösender Faktor in Frage und konnten andere Diagnosen weitgehend ausgeschlossen werden, kann auch eine Bauchspiegelung sinnvoll sein. Allerdings müssen vor einem solchen Eingriff die Erfolgschancen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Nicht jede Verwachsung führt zu Beschwerden und viele Beschwerden sind nicht durch Verwachsungen begründet.